Die Bilder aus dem Iran lassen viele Menschen nicht los. Seit Beginn der Proteste unter dem Motto „Frau, Leben, Freiheit“ kämpfen mutige Menschen dort unter großem persönlichem Risiko für grundlegende Rechte, Selbstbestimmung und Freiheit. Tausende wurden in den vergangenen Monaten verletzt, verhaftet oder getötet.
Für viele Familien hier in Hamburg ist das kein fernes politisches Geschehen – sondern bittere Realität. Die Stadt ist Heimat einer der größten iranischen Communities Deutschlands. Auch in Schnelsen leben zahlreiche Menschen mit iranischen Wurzeln. Viele von ihnen blicken täglich mit Sorge in den Iran, denken an Eltern, Geschwister oder Freunde – und erleben diese Zeit zwischen Hoffnung, Angst und Stolz auf den Mut der Protestierenden.
In Hamburg haben in den vergangenen Monaten Tausende Menschen friedlich demonstriert. Die Kundgebungen waren laut, würdevoll und zugleich geprägt von großer Solidarität.
Ein besonderer Dank gilt dabei auch der Hamburger Polizei, die die Demonstrationen umsichtig begleitet und damit ermöglicht hat, dass die Proteste friedlich und sicher stattfinden konnten.

Auch politisch wird das Thema in Hamburg aufgegriffen. Stimmen wie Danial Ilkhanipour oder Koorosh Armi setzen sich öffentlich für Aufklärung, Solidarität und politischen Druck gegen das Regime ein. Die Hamburgische Bürgerschaft hat sich ebenfalls klar positioniert und unterstützt Forderungen nach einem konsequenten Vorgehen gegen die Verantwortlichen.
Gerade in Zeiten wie diesen zeigt sich, wie wichtig öffentliche Aufmerksamkeit und internationale Solidarität sind.
Was können wir tun?
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Nicht wegsehen.
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Informationen teilen.
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Gespräche führen.
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Friedlich demonstrieren.
Freiheit beginnt mit Aufmerksamkeit.
Und Solidarität endet nicht an Landesgrenzen.